18. - 19. März 2019

Auftaktveranstaltung Forum für Wissenschaftsfreiheit der Allianz-Organisationen der deutschen Wissenschaft unter der Federführung der Alexander von Humboldt-Stiftung: Karriereentwicklung von gefährdeten Forschenden unterstützen

– Teilnahme nur auf Einladung –

Das 2019 Forum for Academic Freedom wird unter Federführung der Alexander von Humboldt-Stiftung unter Beteiligung der folgenden deutschen Wissenschafts(förder)-organisationen veranstaltet: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Fraunhofer-Gesellschaft (FhG), Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD), Wissenschaftsrat, Nationale Aakademie der Wissenschaften Leopoldina, Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF), Leibniz-Gemeinschaft (WGL) und Max-Planck-Gesellschaft (MPG).

Das Forum bietet gefährdeten Forschenden, ihren Gasteinrichtungen sowie Förder- und Partnerorganisationen aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, sich zu aktuellen Entwicklungen und Strategien im Zusammenhang mit dem Thema Akademische Freiheit auseinanderzusetzen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Informationen der Allianzorganisationen zu Karriereperspektiven für gefährdete Forschende.

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Cafe Moskau
Karl-Marx-Allee 34
10178 Berlin

19. März 2019
19:00 Uhr

ZEIT-Forum in Berlin zum Thema Wissenschaftsfreiheit

Veranstalter: ZEIT Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Die Zeit, DLF, BBAW

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Markgrafenstraße 38
10117 Berlin

26. März 2019

Jubiläumsveranstaltung zum 70-jährigen Bestehen „Fraunhofer in Europa“

Zur Jubiläumsveranstaltung spricht Fraunhofer Gesellschaft-Präsident Prof. Reimund Neugebauer über die Notwendigkeit von Wissenschaftsfreiheit

26. März 2019
19:00 Uhr

Max-Planck-Forum Berlin: Erkenntnis als Fluch und Segen. Wie viel Entscheidungsfreiheit können wir bewältigen?

Mit Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Direktor em. und Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz, Dr. Ute Goerling, Charité Comprehensive Cancer Center, Leiterin der Psychoonkologie, Prof. Dr. Claudia Wiesemann, Universität Göttingen, Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin und Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats

Moderation: Andreas Sentker, DIE ZEIT

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Tagesspiegel Verlagshaus
Askanischer Platz 3
10963 Berlin

1. April 2019
18:00 - 20:00 Uhr

Sicherheit statt Freiheit? Forschung zwischen Erkenntnisgewinn und Risikosteigerung.

Gesprächsabend des Gemeinsamen Ausschusses zum Umgang mit sicherheitsrelevanter Forschung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften.

Wer trägt die Verantwortung, wenn Forschungsergebnisse unbeabsichtigte schädliche Folgen haben können, etwa die Herstellung biologischer Massenvernichtungswaffen ermöglichen? Reicht die eigenverantwortliche Restriktion der Wissenschaftler in solchen Fällen aus? Welche Rolle hat der Staat

Die Juniorprofessorin Sabine Salloch und der Science-Fiction-Autor Andreas Brandhorst werden sich in Impulsvorträgen diesen Fragen nähern, um anschließend in einer Podiumsdiskussion über die Wissenschaftsfreiheit, der damit verbundenen Verantwortung, über Missbrauchsszenarien und tatsächliche oder überschätzte Risiken für die Gesellschaft zu debattieren.

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Hörsaalruine Charité
Virchowweg 16
10117 Berlin

3. April 2019
19:00 Uhr

70 Jahre Grundgesetz - Wie frei sind Kunst und Wissenschaft?

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft veranstaltet seit 2017 in Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (KAH) eine Talkreihe mit dem Titel Science on. Der erste Talk im Jahr 2019 soll sich der Freiheit von Wissenschaft und Kunst widmen.

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Bundeskunsthalle Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn

7. April 2019

Theater trifft Wissenschaft: Ein Thementag über Wissenschaft zwischen Misstrauen und Verantwortung. Eine Kooperation des Berliner Ensembles mit der Helmholtz-Gemeinschaft.

Wie unterscheiden sich wissenschaftliche Erkenntnisse von bloßen Meinungsäußerungen? Ist die Wissenschaft mitverantwortlich für die zunehmend düsteren Zukunftsszenarien? Lässt sich die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz noch steuern? Wo endet Fortschritt und wo beginnt Verantwortung? Darüber streiten und sprechen renommierte WissenschaftlerInnen, Kulturschaffende und VisionärInnen auf den Bühnen des Berliner Ensembles. Flankierend werden mehrere smarte und zukunftsweisende Forschungsprojekte vorgestellt, die die Welt vielleicht ein kleines bisschen besser machen, und einschlägige künstlerische Beiträge eingeflochten. Im Kontext der Diskussionen lesen SchauspielerInnen des Berliner Ensembles Texte verschiedener Theaterautoren wie Bertolt Brecht, Antonin Artaud, Friedrich Dürrenmatt und anderer zum Thema Wissenschaft.

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Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

9. April 2019
19:00 Uhr

Max-Planck-Forum in Berlin: „Wenn Forscher fälschen. Wie soll die Wissenschaft mit schwarzen Schafen umgehen?“

Mit Prof. Dr. Rüdiger Wolfrum, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationale Strafrecht (em.) und Vorsitzender des Ethikrats der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Joachim Heberle, Freie Universität Berlin, Fachbereich Physik und Ombudsmann für die Wissenschaft der DFG, Felicitas Heßelmann, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

Moderation: Jan-Martin Wiarda, Wissenschaftsjournalist

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Tagesspiegel Verlagshaus
Askanischer Platz 3
10963 Berlin

11. April 2019
19:00 Uhr

„Autonomie und Offenheit. Zur Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft“

Vortrag von Prof. Dr. Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrates

Der Übersee-Club e.V.
Neuer Jungfernstieg 19
20354 Hamburg

16. Mai 2019
18:00 – 19:30 Uhr

Leibniz debattiert: Wie dient die Freiheit der Wissenschaft einer freien Gesellschaft? Andreas Wirsching trifft Hélène Miard-Delacroix.

Prof. Andreas Wirsching (IfZ) und Prof. Hélène Miard-Delacroix (Sorbonne) werden in einer moderierten Podiumsdiskussion am historischen Ort der Unterzeichnung des GG, vom 23. Mai 1949,  das Thema Wissenschaftsfreiheit sowohl im Hinblick auf historische Hintergründe für die Verpflichtung des Grundgesetzes auf die Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit als auch mit Bezug auf neuere Tendenzen bzw. Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit heute diskutieren.

Festsaal im Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig
Adenauerallee 160
53113 Bonn

17. - 19. Mai 2019

Stipendiatentreffen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)

– Teilnahme nur auf Einladung –

„Wissenschaftsfreiheit“ ist das Schwerpunktthema des Stipendiatentreffens, das der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg veranstaltet. 400 ausländische DAAD-Stipendiaten der Rechts-, Wirtschafts-, Sozial - und Geisteswissenschaften sowie geladene Referenten und Experten diskutieren drei Tage lang fachliche, ethische und politische Aspekte der wissenschaftlichen Freiheit und Herausforderungen für den Wissenschaftsaustausch in ihren Ländern. Während des Treffens wird ein Film mit Statements, Interviews und Positionen ausländischer Studierender, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Thema „Wissenschaftsfreiheit“ produziert.

Ruprecht-Karls-Universität
Grabengasse 1
69117 Heidelberg

22. Mai 2019
19:00 Uhr

Max-Planck-Forum in Berlin: Humangenom-Forschung. Was darf sie im Zeitalter von Crispr-Cas9?

Mit Prof. Dr. Christiane Nüsslein-Volhard, Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen, Prof. Dr. Silja Vöneky, Institut für Öffentliches Recht der Universität Freiburg und Mitglied des Ethikrats der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Boris Fehse, Leiter der Forschungsabteilung Zell- und Gentherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Moderation: Volkart Wildermuth, Wissenschaftsjournalist

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Tagesspiegel Verlagshaus
Askanischer Platz 3
10963 Berlin

11. Juni 2019
19:00 Uhr

Max-Planck-Forum in Berlin: „Fakten als Politikum. Wissenschaft unter Druck.“

Mit Prof. Dr. Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg, Prof. Dr. Diethard Tautz, Direktor am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie, Plön, Prof. Dr. Volker Heins, Kulturwissenschaftliches Institut, Essen und außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen

Moderation: Dorothee Nolte, Tagesspiegel

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Tagesspiegel Verlagshaus
Askanischer Platz 3
10963 Berlin

19. Juni 2019
19:00 Uhr

„Wissenschaftsfreiheiten“ Veranstaltung der Jungen Akademie und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

In kurzen Filmbeiträgen berichten einige Mitglieder der Jungen Akademie, wie wissenschaftliches Arbeiten für sie funktioniert, was Wissenschaftsfreiheit in ihrem Fach bedeutet, wodurch sie eingeschränkt werden kann und worauf freie Forschung angewiesen ist. Dabei treten sie in einen Diskurs mit etablierten Wissenschaftler*innen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Moderiert wird die Veranstaltung von Yve Fehring.

Delphi Lux Kino
yva bogen
Kantstraße 10
10623 Berlin

24. Juni 2019
18:00 Uhr

Veranstaltung zur Wissenschaftsfreiheit im Rahmen der Kampagne 70 Jahre Grundgesetz der Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Kalkscheune
Johannisstraße 2
10117 Berlin

11. Juli 2019
19:00 Uhr

Max-Planck-Forum München: Freie Kunst und freie Wissenschaft! Besondere Freiheitsrechte im deutschen Grundgesetz

Mit Prof. Dr. Ulrich Becker, Direktor am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, München, Prof. Dr. Andreas Paulus, Georg-August-Universität Göttingen und Mitglied des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Lorrain Daston, Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin

Moderation: Heike Schmoll, FAZ

Mars-Venus-Saal
Bayrisches Nationalmuseum München
Prinzregentenstraße 3
80538 München

20. – 21. Sept. 2019

„Zeit in Natur und Kultur - Jahresversammlung der Leopoldina“

Die Leopoldina widmet in diesem Jahre ihre Jahresversammlung dem Thema „Zeit in Natur und Kultur“. Als Festrednerin wird Prof. Susanne Baer, Richterin am Bundesverfassungsgericht, erwartet; sie wird am Vormittag des 20. September 2019 zum Thema „Wissenschaftsfreiheit und Wissenschaftsverantwortung“ sprechen.

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Leopoldina
Jägerberg 1
06108 Halle (Saale)

Die Allianz der Wissenschafts-Organisationen